Persönliches Kontakt Literatur Glossar sitemap

Fehlgeleitetes Guru-Prinzip

Selbsterkenntnis Wer ist Krishna? Der Weg zu Krishna Irrwege und Umwege

Nach oben
Das Ego aufgeben?
Spirituelle Kultur?
Absolute Wahrheit?
Fehlgeleitetes Guru-Prinzip
Einweihungsversprechen
Negative Versprechen
Organisierte Religionen
"Spirituelle" Illusionen

(Thema Irrwege und Umwege)

Ein Indiz für ein fehlgeleitetes Guru-Prinzip ist, wenn die gesammte Hingabe des Schülers zum Guru fliesst, statt zu Krishna. Der Guru, der das Bewusstsein seines Schülers für sich in Anspruch nimmt, läuft Gefahr, erneut sein eigenes (falsches) Ego zu nähren und bringt somit weder den Schüler noch sich selber näher zu Krishna. Der fehlgeleitete Guru verwendet die Krishna-Philosophie als Konzept. Die Faszination dieses Konzeptes lässt dann das Bewusstsein des Schülers zum Guru fliessen . Der Guru, der dann diese Aufmerksamkeit (= Energie) für sich geniesst, versteht das spirituelle Prinzip der Hingabe zu Krishna nicht. Diese unverwirklichte, und nicht selber erlebte Krishna-Philosophie dient solchen „Gurus“, um den Suchenden an sich zu binden. Die Bindung wird darüber hinaus oft durch subtile Angstmacherei (Dogmen) verstärkt. 

Gewisse Gurus lassen sich dazu noch als „nicht verschieden von Krishna“ verehren. Obwohl die Vaisnava-Tradition den wahren Guru als einen Äusseren Repräsentanten der Überseele akzeptiert, so liegt doch gerade hier die grosse Gefahr des Missbrauches nahe.

Die Folge aus dem fehlgeleitetem Guru-Prinzip sind unmündige und unselbständige Schüler mit schwa-chem Selbstbewusstsein und Tendenzen zum Fanatismus.