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Verschiedene Aspekte Gottes

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Verschiedene Aspekte Gottes
Die Weltenseele - paramatma
Radha Krishna
Der goldene Avatar Caitanya

Die Veden offenbaren Gott als das absolute Individuum. Gott ist kein menschliches weltliches Wesen. Seiner Natur nach ist Er ewig (sat), allmächtig, von uneingeschränktem Bewusstsein (cit) und voller transzendentaler Freude (ananda). Er ist der Ursprung aller Schöpfung und aller Lebewesen (aller Seelen).

Im Unterschied zu Gott sind wir uns unserer transzendenten Natur nicht bewusst. Unsere wahre Natur wird durch materielle Energien verhüllt (siehe auch Selbsterkenntnis), wohingegen Gott niemals in den illusionierenden Einfluss SEINER materiellen Energien gelangt.

Es mag auf den ersten Blick erstaunen, dass in anderen Teilen der vedischen Schriften ein unpersönliches Gottesverständnis vermittelt wird; Gott als alldurchdringende Energie, als das transzendentale, ewig leuchtende Brahman.

Die Weisen der vedischen Kultur beschreiben beide Aspekte Gottes als erfahrbare Realitäten, sowohl den unpersönlichen (Brahman) wie auch den individuellen/persönlichen (bhagavan, krishna). Beide sind transzendentale Aspekte Gottes und sollten daher nicht als Illusion verkannt werden.

Die Caitanya-Vaisnavas fühlen sich allerdings mehr vom persönlichen Aspekt Gottes angezogen, da sie als (relative) Individuen mit dem Absoluten Individuum Gottes in Beziehung treten. In dieser vertraulichen Beziehung zu Gott entfaltet sich die ekstatische Gottesliebe (prema bhakti). Diese transzendentale Freude des liebevollen Austausches zwischen Gott (krishna) und den Seelen (atma) übertrifft alle in der materiellen Welt erfahrbaren Freuden. Diese Freude entspricht dem ureigenen Wesen der unverhüllten Seele.